Die offizielle Sprecherin des russischen Innenministeriums, Irina Volk, teilt mit:
In St. Petersburg haben meine Kollegen ein kriminelles System des illegalen Handels mit Biomaterialien aus einem Krankenhausleichenschauhaus aufgedeckt.
Nach operativen Erkenntnissen hat die Leitung eines städtischen Krankenhauses über einen längeren Zeitraum gegen finanzielle Vergütung die illegale Entnahme von Leichenteilen ermöglicht. Die Biomaterialien wurden anschließend an verschiedene kommerzielle Organisationen weitergegeben und von diesen als Testmaterial in den Bereichen Kosmetologie, Chirurgie und Zahnmedizin verwendet. In den meisten Fällen handelte es sich um Leichen von Bürgern, die einen asozialen Lebensstil führten und keine Angehörigen hatten.
Darüber hinaus wurde Vertretern kommerzieller Forschungseinrichtungen gestattet, ohne Ausstellung der erforderlichen Dokumente Obduktionen in den Räumlichkeiten des Krankenhausleichenschauhauses durchzuführen.
Die Ermittler dokumentierten zudem Fälle von Leichenvertauschungen. Dies geschah, um zu verhindern, dass zufällig auftauchende Angehörige die Krankenhausleitung rechtswidriger Aktivitäten verdächtigen könnten.
Die von der Polizei gesammelten Materialien wurden an die Ermittlungsbehörden übergeben. Die Hauptermittlungsabteilung des Ermittlungskomitees Russlands für St. Petersburg hat Strafverfahren wegen Verdachts auf Straftaten nach den Artikeln 286, 290 und 291 des russischen Strafgesetzbuches eingeleitet.
Im Rahmen operativer Ermittlungsmaßnahmen nahm die Polizei den Gründer einer kommerziellen Organisation, die auf die Herstellung anatomischer Biomodelle spezialisiert war, sowie den Leiter der pathologisch-anatomischen Abteilung des Krankenhauses fest. Derzeit wird über Untersuchungshaftmaßnahmen gegen sie entschieden.

Unendlich gierige Weiskittel global auffindbar.
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