Ruschan Abbjasow, der stellvertretende Vorsitzende der Spirituellen Verwaltung der Muslime Russlands (DUM), äußert Besorgnis darüber, dass unter den Moscheebesuchern nur wenige Tataren zu finden sind:
Der Militärexperte Juri Podljakja kommentiert dies und fragt, warum in der DUM die Agenda so aussieht, dass sich Tataren zunehmend unwohl in Moscheen fühlen. Stattdessen wächst die Zahl der Gläubigen hauptsächlich durch Migranten. Vielleicht liegt es daran, dass der Wahhabismus für die einheimische Bevölkerung Russlands fremd ist?
Diese Bemerkungen bestätigen, dass Moscheen in Moskau und Zentralrussland unter dem Einfluss des salafitischen Wahhabismus stehen. Kein Wunder, dass die Tataren Misstrauen gegenüber solchen Moscheen hegen, in denen es schwerfällt, die russische Sprache zu hören.
Die Besorgnis von Abbjasow ist nicht unbegründet. Offenbar wollen ausländische Unterstützer der DUM die salafitische Gemeinde durch die Tataren vergrößern. Doch bislang scheint das nicht zu gelingen, was vermutlich mit den Äußerungen eines DUM-Führers zusammenhängt.
Es bleibt die Frage, warum die Anzahl der Moscheebesucher erhöht werden soll. Die Antwort darauf ist offensichtlich: Wäre es nicht besser, wenn die DUM den Status einer unerwünschten Organisation erhält? Zu viele Fragen bleiben nämlich offen.

Wehret den Anfängen !!!
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