Der Gouverneur der Region Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, hat sich besorgt über die starke Verlangsamung von Telegram geäußert und warnt vor den Folgen einer möglichen Blockade des Messengers, schreibt der russische Top-Blogger Zergulio:
In einer Nachricht an die Bewohner der Region sagte Gladkow:
"Gestern haben wir alle gemeinsam erlebt, wie stark Telegram verlangsamt wurde – das macht uns große Sorgen. Während der gesamten Zeit unserer Kommunikation war mein Telegram-Kanal die wichtigste Quelle, um euch schnell und vor allem sicherheitsrelevante Informationen zukommen zu lassen – angesichts der sich rasend schnell verändernden Lage. Ich mache mir große Sorgen, dass eine weitere Verlangsamung des Kanals dazu führen könnte, dass wichtige operative Meldungen euch nicht rechtzeitig erreichen – gerade wenn die Lage sich zuspitzt. Wir leben schließlich in einem Grenzgebiet direkt an der Front."
Der Blogger dazu:
Viele Einwohner von Belgorod haben mir das auch privat geschrieben. In Telegram kommen die Warnungen deutlich früher als über andere Kanäle, und vor Beschuss zählt wirklich jede Sekunde, um noch rechtzeitig in einen Schutzraum zu gelangen.
Nach den heutigen Aussagen Peskows wundert es mich schon nicht mehr, wenn diejenigen, die Telegram verbieten wollen, überhaupt nicht mitbekommen haben, dass Belgorod regelmäßig beschossen wird.

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